Jürg Müller heisst der neue Direktor von Avenir Suisse
DER Schweizer Wirtschafts-Think-Tank hat einen neuen Chef. An der Sitzung vom 25. Mai hat der Stiftungsrat von Avenir Suisse Jürg Müller zum neuen Direktor bestimmt. Der 39-jährige Ökonom wirkt seit 2019 als Senior Fellow und Forschungsleiter bei Avenir Suisse.
Zuvor war er als Wirtschaftsredaktor bei der «Neuen Zürcher Zeitung» und als Forscher an der ETH Zürich tätig. Jürg Müller hat an den Universitäten St. Gallen und Cambridge Volkswirtschaftslehre studiert und an der ETH Zürich promoviert. Er folgt auf Peter Grünenfelder, der ab dem 1. August 2023 neuer Präsident von auto-schweiz wird und nach siebeneinhalb Jahren als Direktor von Avenir Suisse zurücktreten wird.

«Mit Jürg Müller konnten wir eine in jeder Hinsicht überzeugende Wahl vornehmen», sagt Michel Liès, Präsident des Stiftungsrats von Avenir Suisse. «Wir gewinnen eine Persönlichkeit mit einer prononciert freiheitlichen Einstellung, grosser intellektueller Kreativität sowie einem klaren analytischen Denken als neuen Direktor. Peter Grünenfelder danke ich herzlich für sein sehr erfolgreiches Wirken für unseren Think-Tank und seine liberale Standfestigkeit in Zeiten des Umbruchs. Avenir Suisse ist heute die Referenzgrösse für marktwirtschaftliche Erneuerung und der Reformmotor in unserem Land.»
Peter Grünenfelder, der abtretende Direktor von Avenir Suisse, sagt: «Es war mir eine grosse Freude, das Avenir-Suisse-Team zu leiten und den Think-Tank zur liberalen Reformstimme der Schweiz zu entwickeln. Dem Stiftungsrat danke ich an dieser Stelle für die stets gewährte Freiheit bei meiner Arbeit als Direktor, welche die inhaltliche Gestaltungskraft von Avenir Suisse erst ermöglicht.»
Zusammen mit einem Team von hochmotivierten, innovativen und intellektuell brillanten Köpfen neue Ideen für die Schweiz erarbeiten zu dürfen, sei ein grosses Privileg, kommentiert Jürg Müller seine Wahl: «Als Think-Tank gilt es, gesellschaftliche Herausforderungen rasch einzuordnen und konstruktive Lösungsvorschläge zu entwickeln. Ich freue mich enorm, hier künftig neue Akzente setzen zu dürfen.»