Holmes Place Zürich City: Neustart mit Aussicht
Das ist eine Geschichte, wie Holmes Place Zürich die Präsenz am Standort Jelmoli sichert. Es geht darum, Bestehendes neu zu denken und gleichzeitig für die Health- und Firtness-Community einen echten Mehrwert zu schaffen. Ein Gespräch mit Clubmanagerin Veronika Leidescher.
The Business Class Magazine.
Mitten in Zürich, wo sich die Stadt gerade neu erfindet, ist eines konstant – und das schon seit 1999: Holmes Place Zürich City Jelmoli. Während das traditionsreiche Jelmoli-Warenhaus schliesst, denkt der Premium-Club nicht ans Gehen, sondern ans Wachsen. Clubmanagerin Veronika Leidescher gibt exklusive Einblicke in ein doppeltes Zukunftsprojekt, das Wellness, Community und urbanen Luxus neu definiert.
Veronika Leidescher, das Jelmoli hat geschlossen, doch Holmes Place bleibt. Warum war das für Sie und Ihr Team so klar?
Der Standort von Holmes Place im Jelmoli ist zentral, gut erreichbar und fest im Alltag vieler Zürcherinnen und Zürcher verankert, sei es für Berufstätige, Pendler:innen oder Menschen mit einem aktiven Lebensstil. Ein Wegzug stand für uns nie zur Diskussion – von Anfang an war klar, dass wir diesen Standort erhalten möchten. Die anstehende Transformation sehen wir als Chance, unser Angebot weiterzuentwickeln und den Ort aktiv mitzugestalten.

Was erwartet die Mitglieder mit dem Journey Club 2.0 und später dem Destination Club 3.0?
Der Journey Club wird ab Sommer 2026 ein hochwertiger Ort für Fitness, Regeneration und Begegnung. Wir setzen auf modernste Trainingsgeräte, ein erweitertes Spa-Angebot, neue Studios für Gruppenkurse sowie eine überdachte Terrasse mit rund 200 Quadratmetern Fläche. Zwei Jahre später folgt mit dem Destination Club ein Fitnesserlebnis der nächsten Generation. Grössere Wellnessbereiche, durchdachte Rückzugszonen und ein neues Raumgefühl schaffen ein inspirierendes Ambiente für den Alltag in der Stadt.
Umbau ohne Unterbruch, wie geht das?
Mit präziser Planung, klarer Kommunikation und persönlicher Begleitung. Unsere Mitglieder müssen keine Trainingspause einlegen, keine Kompromisse bei der Nutzung eingehen. Der Umzug in den neuen Club erfolgt nahtlos und ohne Unterbruch. Das gesamte Angebot rund um klassisches Fitnesstraining, Gruppenkurse und die Wellnessbereiche bleiben uneingeschränkt nutzbar. Es wurden gezielte Massnahmen getroffen, damit das Cluberlebnis immer im Zentrum steht.

Holmes Place versteht sich als Ort für Gemeinschaft. Wie zeigt sich das im neuen Raumkonzept?
Wir gestalten diverse neue Bereiche in unserem Club: Begegnungszonen, Lounges, Rückzugsorte, Working-Spaces. Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen, sich austauschen, zur Ruhe kommen. Gerade in der Mittagspause oder nach Feierabend ist das Bedürfnis nach Ausgleich spürbar gewachsen. Unser Ziel ist es, diese Momente aktiv zu unterstützen.
«Für uns ist Luxus kein elitäres Konzept, sondern ein Beitrag zur Lebensqualität.»
Veronika Leidescher, Clubmanagerin Holmes Place Zürich City Jelmoli.
Wie haben sich die Bedürfnisse Ihrer Mitglieder verändert?
Der Wunsch nach ganzheitlicher Gesundheit ist stärker denn je. Es geht nicht nur um Fitness, sondern auch um Regeneration, Achtsamkeit und soziale Verbindung. Menschen suchen nicht bloss ein Workout, sondern eine Routine, die ihnen Energie und Fokus zurückgibt. Unser Konzept trägt dieser Entwicklung Rechnung.

Nachhaltigkeit spielt auch beim Umbau Ihres Clubs eine Rolle. Welche konkreten Massnahmen setzen Sie dabei um?
Wir verwenden vorhandene Materialien weiter, darunter Schalldämmungen und Teile der Innenausstattung. Das reduziert nicht nur den Ressourcenverbrauch, sondern steht auch für eine bewusste Haltung. Wir bauen nicht auf Kosten der Umwelt, sondern mit Respekt vor dem, was bereits da ist. Auch in der Bauweise selbst achten wir auf Effizienz und minimale Störung des laufenden Clubbetriebs. Zudem sollte ein moderner Club inklusiv, offen und zum persönlichen Wachstum inspirierend sein. Es geht längst nicht mehr nur um Sport oder physische Leistung. Themen wie Vielfalt, Zugehörigkeit und Mindfulness werden immer wichtiger. Wir schaffen einen Ort, an dem jede:r willkommen ist – unabhängig von Fitnesslevel, Alter oder Herkunft.
Viele Mitglieder kommen über Mittag oder nach der Arbeit. Wie verbindet man in diesem Kontext Luxus und Alltag?
Indem wir Luxus neu definieren: als Qualität im Detail, als Verlässlichkeit im Service, als Ruhe im hektischen Tagesablauf. Für uns ist Luxus kein elitäres Konzept, sondern ein Beitrag zur Lebensqualität. Wenn jemand in der Mittagspause bei uns Energie tankt oder am Abend in den Spa-Bereich eintaucht, dann ist das der Luxus, den wir bieten möchten, unkompliziert und greifbar.
Was bedeutet dieses Projekt für Sie persönlich – worauf freuen Sie sich am meisten?
Ich begleite diesen Club schon viele Jahre, habe viele Entwicklungen miterlebt, aber dieses Projekt ist einzigartig. Es ist für mich die Chance, etwas Bestehendes neu zu denken und gleichzeitig für unsere Community einen echten Mehrwert zu schaffen. Am meisten freue ich mich auf die Momente, wenn unsere Mitglieder die neuen Räume zum ersten Mal erleben. Wenn sie spüren: Das hier ist ihr Ort, jetzt noch mehr als zuvor.
